Ich lass Dich nicht...

Zu Beginn der Aufführung sitzen alle Darsteller im Kreis und bauen ihr eigenes Papierschiff als Symbol für die Arche, ihren Weg, ihre Suche.

Ich lass Dich nicht... fallen! Ich lass Dich nicht allein. Wir sind eine Gruppe auf der Suche. Nach einem besseren Leben.

Das Theaterprojekt Arche 2.1 brachte junge Flüchtlinge und einheimische Wiesbadener zusammen in der Auseinandersetzung mit Flucht, Heimat und Identität. Geleitet wurde es von der Theaterpädagogin Priska Janssens. Initiiert hat es die Theatergemeinde Wiesbaden. Aufgeführt wurde es am 9. Oktober 2016 in der katholischen Maria Hilf-Kirche, in welcher auch die Jugendkirche KANA ihr Zuhause hat.

Schauspieler stehen im Flutlicht, die Hände erhoben, im Kreis zu den Zuschauern blickend. Die symbolische Arche wird herein gerollt.

Woher kommst Du? fragen die Darsteller einander ...aus Eritrea, aus Afghanistan, aus Deutschland. Wovon träumst Du? ...von einem sicheren zu Hause, von einer Heimat.

Schwimmen im Meer? Mit Schwimmbewegungen tanzt die Gruppe bei blauem Licht durch die Kirche.

Das Schauspiel zeigt in viel Symbolik die Flucht nach Deutschland, die gefährliche Überfahrt. In vielfachen Gesten zeigen die jungen Darsteller Szenen der Flucht, der Reise, der Verzweiflung, der Hoffnung und des Ankommens.

Erzähl mir deine Geschichte. Eine Gruppe von drei Geflohenen steht beieinander.

Lesen Sie mehr auf der Webseite des Bistums Limburg.

Fotografieren in dieser Umgebung

Eine besondere Herausforderung an Kamera und Fotografen stellen die dunkle Kirche und die wechselnden Lichter dar. In diesen Bildern sehen Sie, dass durch Flutlicht und gerichtete Beleuchtung sehr starke Kontraste bestanden. Das sind gute Voraussetzungen für ausdrucksstarke Bilder.

Als Grundregel ist hier zu beachten: Der Blitz bleibt aus! Die Kamera sollte auf einen dynamischen ISO-Bereich eingestellt werden, der eine automatische Anpassung der Lichtempfindlichkeit des Sensors ermöglicht. Die Belichtungsdauer habe ich in diesem Fall auf 50ms eingestellt, um aus der freien Hand ohne Stativ fotografieren zu können. Als Objektiv kam ein Sigma 17-70mm 1:2,8-4 auf einer Canon EOS 60D zum Einsatz. Mein automatischer ISO-Wert lag zwischen ISO 100 und 6400. Als Dateiformat habe ich das RAW-Format gewählt und alle Bilder in Adobe Photoshop Lightroom nachgearbeitet.

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16. Nacht der Galerien und Museen

Hotspots im Sakralen Raum

Eine besondere Gelegenheit, die Bonifatiuskirche in einem anderen Licht zu sehen, bot sich am Samstagabend (17.4.16). Im Rahmen der „kurzen Nacht der Galerien und Museen“ wurde die Kirche, insbesondere der Chorraum, in wechselnden Farben beleuchtet. So sollten "Hotspots im sakralen Raum" entstehen, welche die Besucher der nächtlichen Veranstaltung neu entdecken konnten. Realisiert wurde die Installation durch ein Team aus Freiwilligen und Hauptamtlichen aus der Pfarrei und der Initiative "Kirche und Kultur".

Stephan Kempf auf der Bühne

Ein lautes Halleluja

Stefan Stef K’jah Kempf legt das Evangelium als harten Rap aus.

Vier Stunden vor seinem Auftritt in der Kreativfabrik treffe ich letzte Woche Stefan wieder, den ich zuvor bereits beider „Nacht der Kirchen“ kennen gelernt hatte. Damals begeisterte er in der Hainerberg Chapel der US Streitkräfte in Wiesbaden das Publikum.

Stefan Kempf, gebürtiger Wiesbadener mit entfernten amerikanischen Wurzeln, wurde geboren und ist aufgewachsen in Wiesbaden. Früher, so erzählt er mir, rappte er unter dem Namen „Ghetto Preach“ – das war bevor er bekennender Christ wurde. Über amerikanische Freunde, mit denen er Basketball spielte, kam er vor einigen Jahren mit christlichem Hiphop in Berührung. Auch durch die Community am Hainerberg fand er dann zum christlichen Glauben und suchte einen Künstlernamen, der besser zu ihm passte.

Die Dekane Mencke und Rösch bei der Predigt.

Ökumenische Akrobatik

Ökumenischer Artistengottesdienst zum Abschluss des European Youth Circus 2014 in Wiesbaden

Einmal im Jahr gastiert seit 1998 der European Youth Circus auf dem Dern’schen Gelände in Wiesbaden. Junge Artisten aus ganz Europa zeigen, was sie können und werden im Rahmen eines Wettbewerbs von verschiedenen Trägern, auch von den Christlichen Kirchen in Wiesbaden, ausgezeichnet. Stets zum Abschluss des Festivals gestalten die Katholische und die Evangelische Kirche, gemeinsam mit einigen der Akrobaten, einen ökumenischen Artistengottesdienst, in dessen Rahmen auch noch einmal ein paar der Artisten und Preisträger auftreten.